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320 Umweltbewegte von „Anti-AKW“ über „Stopp Fracking“ bis „Stuttgart 21 Nein!“, Gewerkschafter, Vertreter aus der Kommunalpolitik, der Jugend- und Frauenbewegung, Mitglieder der MLPD, der LINKEN, ÖDP und GRÜNEN trafen sich am Pfingstmontag (20.Mai) zur Strategiekonferenz Umweltbewegung in der historischen Rohrmeisterei in Schwerte bei Dortmund.

Eingeladen hatte die bundesweite Koordinierungsgruppe der Initiatoren/innen für eine Umweltgewerkschaft. Nach verschiedenen Grußworten aus Japan, den USA und der BRD entfaltete sich die Auseinandersetzung um eine neue Strategie zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit und den Aufbau einer Umweltgewerkschaft.

Resolution des 7. Internationaler Automobilarbeiterratschlag 2012

Umfassend werden heute die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit durch das internationale Finanzkapital in Frage gestellt. Alleine nach den Plänen der Automobilkonzerne soll sich die Zahl der PKWs bis zum Jahr 2030 auf 2 Milliarden verdoppeln. Die Energiekonzerne planen bis 2030 eine weitere Steigerung der Förderung fossiler Treibstoffe um 50%. Statt der Verwirklichung von Klimaschutz werden die letzten Reste von Gas und Erdöl mit extrem zerstörerischen Methoden wie Fracking und Tiefseeförderung aus der Erde gequetscht, um sie in Motoren und Kraftwerken zu verbrennen. Gigantische Überakkumulation an Kapital auf dem Rücken der Arbeiter und kapitalistische Wegwerfproduktion sind unvereinbar mit dem Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Sie treiben den Übergang zu einer globalen Umweltkatastrophe beschleunigt voran.