Aus aller Welt

Nachrichten zu Umweltthemen und von den Umweltbewegungen aus aller Welt.


Was in Geheimverhandlungen zwischen der EU- und der amerikanischen Administration ausgehandelt wird, ist ein Rückschritt in vielen Bereichen der hart erkämpften Sozial- und Umweltstandards.

„So und auch mit Schönheitsreparaturen ist das Abkommen nicht zu akzeptieren. Es ist klare Klientelpolitik gerichtet an (die oberen 1%) die globalen Großkonzerne. Die Bevölkerung bleibt außen vor und hat keinen Nutzen davon.“ sagt Frank Binder, vom Bundesvorstand der Umweltgewerkschaft.

Hintergrund:

25.12.2014 - Colombo, Sri Lanka: Schwere Überschwemmungen in 18 Bezirken von Sri Lanka seit dem 19.Dezember 2014 haben geschätzt 675.000 Menschen betroffen. Sechs Menschen wurden für tot gemeldet durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Derzeit leben 80.736 Menschen in 344 Notunterkünfte. Es wird berichtet, dass 3175 Häuser komplett zerstört sind und 11.366 Häuser durch Überschwemmungen teilweise beschädigt.

Von den insgesamt 72 großen gebauten (Wasser) Reservoirs in Sri Lanka, sind 53 bereits übergelaufen was die Hochwasserschäden an landwirtschaftlichen Flächen verstärkt. Extrem starke Regenfälle wurden vom 16.-21. Dezember in östlichen- und nordzentralen Regionen beobachtet.

Ein Bericht von Menu De Silva aus Sri Lanka

Es ist mir eine Freude, allen Mitarbeitern für die Unterstützung zu danken, dass ich nach Deutschland reisen konnte. Das war eine sehr gute Gelegenheit für mich, als Frau aus Asien zusammen mit Euch an der sehr guten Zusammenkunft und der Diskussion zur politischen Mitsprache der Frauen teilzunehmen.

1. Was meine Idee und meinen Eindruck betrifft…

Wie wir alle wissen, wurden Frauen auf der ganzen Welt auf verschiedene Art und Weise in Kämpfen aktiv, indem sie auf ihren Bauernhöfen, bei Streikposten, Straßendemonstrationen, in Parlamenten und in städtischen Zentren den Kampf aufgenommen haben. Die Frauen halten die Fahne hoch und sind an vorderster Front – vom Protest gegen das Eindringen der multinationalen Konzerne bis hin zum Kampf für Menschenrechte und für Freiheit und Gerechtigkeit in ihrer persönlichen Umgebung und am Arbeitsplatz. Das haben wir aus aller Welt erfahren. Auf diesem Treffen haben sie ein sehr gutes Motto gewählt: „Frauen der Welt erklimmen die höchsten Berge“. Ja, dieses Motto zeigt uns, wie die Frauen für ihre Rechte kämpfen, und auch, wie sie diese Rechte verwirklichen.

Konsequenter Widerstand gegen die globale Umweltkatastrophe!

Die Folgen der Zerstörung von natürlicher Umwelt und Weltklima werden immer dramatischer. Extremwetter und Naturkatastrophen haben erheblich zugenommen, eine globale Umweltkatastrophe droht. Diese würde die Existenzgrundlage der Menschheit vernichten. Dennoch wird auch die diesjährige UN-Klimakonferenz vom 11.-22. November 2013 in Warschau/Polen keine der dringend notwendigen Sofortmaßnahmen ernsthaft in Angriff nehmen.

Die Atomkatastrophe in Fukushima ist in vollem Gange. Ein GAU bisher ungeahnten Ausmaßes droht. Trotzdem werden weiterhin Milliarden Subventionen in die Atomindustrie gesteckt.

 

Solidarität International (SI) e.V.
- Bundesvertretung -
12. Juni 2013

 

Wirbelstürme in den USA, Waldbrände in vielen Ländern der Welt, Überflutungen und Erdrutsche als Folge von sintflutartigen Regenfällen, Zerstörung von Feldern und Ernten durch Dürre oder Hagelschlag! All das sind Zeichen eines begonnenen Übergangs in die globale Klimakatastrophe.

Aktuell stehen weite Teile von Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen unter Wasser. Menschen müssen evakuiert werden, Helfer arbeiten bis zur Erschöpfung. Der entstehende Schaden wird geschätzt zweistellige Milliardenbeträge ergeben. Es ist die zweite „Jahrhundertflut“ innerhalb von etwas über 10 Jahren. Breite Versiegelung von Flächen und Kanalisierung von Bächen und Flüssen führen in Verbindung mit der Veränderung des Klimas und der Witterung zu dieser neuen Qualität regionaler Umweltkatastrophen.