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am 5./6. Oktober 2013 in Stuttgart

2009 und 2011 fanden der erste und der zweite Umweltratschlag in Gelsenkirchen, im Herzen des Ruhrgebiets statt, wichtige Tage des Austauschs und der gemeinsamen Beratung. Es gab viele fundierte, engagierte und kreative Beiträge voller Sachkompetenz mit dem Ziel der Überwindung der Vereinzelung und Zersplitterung der Projekte.

2011 trafen sich 580 Menschen unter anderem aus Brasilien, Chile, Deutschland, Japan, Niederlande, Peru, der Schweiz, Sri Lanka, Südafrika, der Türkei, der Ukraine und den USA in zwei Plenumsdiskussionen, 10 Foren, 14 Workshops und einem „Umweltmarkt“ mit 20 Ständen.

Kontaktadresse (ViSdP): Dr. Günther Bittel, Siegfriedstr.9, 47226 Duisburg
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.umweltratschlag.de

Wir bitten um Spenden für den Umweltratschlag auf das Konto:
Karl-Heinz Vöhringer, Volksbank Rhein-Ruhr,
Kto: 411 459 00 00, BLZ: 350 603 86

Der Umweltratschlag hat als Markenzeichen die Selbstorganisation durch Träger, Aktive und Interessenten – die finanzielle Unabhängigkeit – die Überparteilichkeit – die weltanschauliche Offenheit – die demokratische Streitkultur und Beschlussfassung.
Alle Entscheidungen, auch in der Vorbereitung des Ratschlags, werden demokratisch auf bundesweiten Vorbereitungstreffen getroffen. Zusammenarbeit und Diskussion auf Augenhöhe prägen seine Kultur und der Respekt vor den jeweiligen Positionen und Ideen.

Bestandteile des 3. Ummweltratschlags sollen Plenen, Foren und Workshops sein, der Umweltmarkt und ein internationaler Kulturabend sowie eine Demonstration als Fenster nach außen.

Für neue Mitstreiter sind neben Foren und Workshops weitere, auch niederschwellige Arten der aktiven Beteiligung möglich.
Jeder kann sich und seine Arbeit vorstellen, Impulse geben, soll aber auch Gemeinschaftsaufgaben übernehmen und Ideen und Aktivitäten entwickeln für die Finanzierung der gemeinsamen Anliegen (wie z. B. Reisekostenunterstützung für internationale Teilnehmer).

Der Umweltratschlag lebt davon, dass verschiedene Gruppen und Einzelne mitarbeiten, nach ihrer Möglichkeit Verantwortung übernehmen, Raum haben, sich darzustellen, gleichberechtigte Anerkennung finden. Es ist gut, wenn verschiedene politische Richtungen und Strömungen in der Umweltbewegung repräsentiert sind. Darum sind die Bemühungen wichtig, den Kreis der Träger und Mitstreiter zu erweitern!
Ausdrücklich erwünscht ist die prägende Mitarbeit und Übernahme von Verantwortung durch Basis-Initiativen, Migrantenorganisationen und Jugendgruppen.
Durch die wachsende internationale Beteiligung wird der Umweltratschlag auch wieder einen Beitrag leisten für den Aufbau einer weltweiten Umweltbewegung, die wir nötiger denn je brauchen.
Er wird bisher in Deutschland, aber auch bewusst als internationaler Umweltratschlag durchgeführt. Er sieht sich hier in überwiegender Einheit mit der Klimakonferenz der Völker in Cochabamba 2010 und dem Volksgipfel in Rio 2012 und steht für das Zusammenrücken der Arbeiter-, Umwelt- und Volksbewegungen in Deutschland mit der internationalen Umweltbewegung.

Der Umweltratschlag thematisiert

  • alle Formen der Zerstörung unserer natürlichen Umwelt
  • den Widerstand dagegen
  • aber auch Lösungen und positive Alternativen wie Kreislaufwirtschaft, erneuerbare Energien, Transition-Town
  • er diskutiert Initiativen zur Höherentwicklung der Organisiertheit der Umweltbewegung (2011 wurde auf dem 2. Umweltratschlag z. B. die Initiative für eine Umweltgewerkschaft vorgestellt und beraten.)
  • die Koordinierung und Kooperation einer internationalen Umweltbewegung
  • die Frage nach einem umweltverträglichem Gesellschaftssystem


Bisherige Träger des Umweltratschlags sind:
Bürgerbewegung für Kryorecycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz, Canto Vivo (Peru), Diagnosefunk Deutschland, El Canelo (Chile), Frauenverband Courage, FÜR Esslingen, Landesinitiative Mobilfunk /Elektrosmog NRW, MLPD, ÖDP Kreisverband Bergisches Land, REBELL, Solidarität International.
Weiter waren auf dem 2. Umweltratschlag vertreten Vertreter von CBG, kirchlichen Umweltgruppen, Transition Town Initiative, alternativen Kommunalwahlbündnissen, Bürgerinitiativen gegen Kohlekraftwerke, CCS, Fracking, S21, Flughafenerweiterungen, von ENVIO- Geschädigten, Anti-AKW-Initiativen, Milchbauern, Umweltmediziner, Wissenschaftler, Künstler und Unternehmen aus Umweltschutz und alternativer Energie

Die Hoffnung auf die Vernunft und Einsicht der Herrschenden hat sich als bare Illusion erwiesen. Die Umweltfrage kann nur in Verbindung mit den sozialen Fragen gelöst werden.
Soziale Bewegungen sind heute nur dann zukunftsfähig, wenn sie angesichts neuer Herausforderungen sich selbst verändern, weiter entwickeln und offen sind für neue Bündnispartner/innen. Dann können wir eine Gesellschaft erkämpfen, in der die zerstörerischen Kräfte des Finanzkapitals ausgeschaltet sind und in der die Einheit von Mensch und Natur verwirklicht wird.

(Druckvorlage)